Veranstalter:  Organisation: Ev.-luth. Dreieinigkeitsgemeinde Schöppenstedt
Ev.-luth. Kirchengemeinde Sambleben Rüdiger WilhelmPropsteikantor Julian Heider
Pastorentwete 2 Jasperallee 52An der Kirche 1
D-38173 Evessen D-38102 BraunschweigD-38170 Schöppenstedt
Fon: 05333-425 Fon: 0531-347281Fon: 05332-9680-58
E-Mail: evessen.pfa@lk-bs.de E-Mail: ruediger.wilhelm@lk-bs.deE-Mail: schoeppenstedt.pfa@lk-bs.de, Julian.Heider@lk-bs.de , Homepage: www.propstei-schoeppenstedt.dehttp://kirchenmusik-schoeppenstedt.de/


Foto: Prof. Dr. Reinhardt Menger

Foto: Prof. Dr. Reinhardt Menger

Konzerte 2021 an der Johann Daniel Boden-Orgel (erbaut um 1776),
39. Jahrgang

Sonntag, 5. September 2021, 17.00 Uhr

Rüdiger Wilhelm (Braunschweig) - Orgel

 Rund um Johann Sebastian Bach: Kompositionen von Johann Christoph Schröter,  Johann Ludwig Krebs, Gottfried August Homilius u. a.

Rüdiger Wilhelm, 1951 geboren, studierte Kirchenmusik an der Westfälischen Landeskirchenmusikschule Herford und an der Folkwang-Hochschule in Essen. Seit 1979 ist er als hauptamtlicher Kirchenmusiker in Braunschweig tätig, seit 1991 zusätzlich auch als Orgelsachverständiger. Er hat als Herausgeber von Musik des 17. und 18. Jahrhunderts vielbeachtete Editionen vorgelegt und viele Schallplatten, CD- und Rundfunkaufnahmen durchgeführt. http://ruedigerwilhelm.de/

Sonntag, 12. September 2021, 17.00 Uhr

Wolfram Syré (Clausthal-Zellerfeld) - Orgel

  Johann Sebastian Bach, Johann Gottfried Walther, Nicolaus Bruhns, Justin Heinrich Knecht, Guillaume Lasceux, Louis-James-Alfred Lefébure-Wely

Dr. Wolfram Syré studierte Orgel, Cembalo und Musikwissenschaft (Promotion) in Köln, Hamburg und Paris. Seine Lehrer waren Michael Schneider, Marie-Claire Alain und Hugo Ruf. Er gewann den ersten Preis des internationalen Orgelwettbewerbs in Brügge. Er versah Organistenämter an der Kreuzkirche in Bonn (1972 bis 1981), in Stade und Sande (Norwegen). Ab 2003 lehrte er an der Grieg Musikakademie in Bergen (Norwegen). Ab 2010 freiberufliche künstlerische Tätigkeit als Orgelsachverständiger und Konzertorganist. Neben seinem Wirken als Konzertorganist ist er als Herausgeber von Musikeditionen tätig. Beiträge in Fachzeitschriften, Rundfunk- und Fernsehsendungen, Konzerte und Schallplatteneinspielungen.

Sonntag, 19. September 2021, 17.00 Uhr

Julian Heider (Schöppenstedt) - Orgel

   »Variatio delectat« - Die Kunst der Veränderung. Fantasien, Passacaglien und Variationssätze von Johann Gottfried Müthel, Johann Sebastian Bach, Jan Pieterszoon Sweelinck u. a.

Julian Heider begann seine erste Ausbildung bei Kreiskantor Wolfgang Westphal (Rinteln). Von 2003 bis 2010 studierte er evangelische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hannover u. a. bei Prof. Pier Damiano Peretti, Jörg Ehrenfeuchter, LKMD Hans-Joachim Rolf und Prof. Frank Löhr. Im April 2010 schloss er dieses Studium mit dem Kirchenmusik-A-Examen ab. Ergänzende Studien bei Prof. Michael Radulescu und Prof. Ludger Lohmann runden seine Ausbildung ab.
In der Zeit von 1997 bis 2006 war Julian Heider Organist in der ev. luth. St. Marienkirche zu Hessisch Oldendorf. Im Juli 2006 begann er seinen Dienst als Kirchenmusiker an der Ev. luth. Petri-Pauli-Kirche Bad Münder, wo er auch die Konzertreihe "Klanghorizonte Bad Münder" betreute. Seit April 2010 ist Julian Heider Propsteikantor in der Propstei Schöppenstedt. Seit 2021 arbeitet Heider auch als Orgelsachverständiger in der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig.

 

Samblebener Orgelkonzerte im WEB: http://ruedigerwilhelm.de/sambl.html

 

Eintritt frei (Kollekte)

 Disposition der Joh. Daniel Boden-Orgel

Hauptclavier (I., C D–d3)

Oberclavier (II., C D–d3)

 Pedal (C D–d1)

Principal 8 Fuß Zinn 
Heute: Prospekt C D–h von Weißenborn 1966 (Fa. Giesecke)
Principal 4 Fuß Zinn 
Heute:
Prospekt C D–h von Weißenborn 1966 (Fa. Giesecke)
Posaune 16 Fuß Holz
Heute: Kupfer 
Weißenborn 1966
(Fa. Giesecke)
Viola di Gamb 8 Fuß Zinn 
C-H ursprunglich mit Principal 8 Fuss zusammengeführt,  heute neu, Naturguß, gedeckt, Weißenborn 1966
(Fa. Giesecke)
Gedackt 8 Fuss, die grosse Octave ist von Holz, die übrigen von ZinnTrompeta 4 Fuß Holz 
Heute: Metall
Weißenborn 1966
(Fa. Giesecke)
Octave 4 Fuß ZinnFlauto traverso 8 Fuß von Holz Violon 16 Fuß Holz 
Heute: Subbaß 16 Fuß Holz
Weißenborn 1966. Eine Pfeife des Violon 16 Fuss liegt im Balgraum
Quer Flöte 4 Fuß HolzWaldflöt 2 Fuß  MetallHeute zusätzlich: Oktave 8 Fuß
Weißenborn 1966
(Fa. Giesecke)
Hohl - Quinta 3 Fuß MetallQuinta 1 1/2 Fuß Zinn
Octave 2 Fuß ZinnSesquialter 2 fach (1/3 + 1/5 Fuß) Metall
Mixtur (3–)4 fach (2/3 Fuss) ZinnVox humana 8 Fuß Metall
(ursprünglich ab fis, C–f Weißenborn/Giesecke 1966)

Trompete 8 Fuss, die grosse Octave ist von Holz, die übrigen von ZinnEine vakante Schleife
2 Coppelregister
Heute: Ow - Hw (Weißenborn 1968),
           Hw - Pedal (Weißenborn 1966 als Trakturkoppel, ursprünglich Windkoppel)

Tremulant
(Fa. E. Hammer/OBM Franz Rietzsch 1976: Bocktremulant, wirkt aufs ganze Werk) 

3 Keilbälge mit Treteinrichtung, ein Keilbalg ist an den Ventus angeschlossen (1976) 

Winddruck 75 mm

Stimmton: a' = 453,7 Hz bei 18,5 Grad C
Jetzige Temperierung: Kirnberger III (seit 1980)
1993 Aufmessung des Manualpfeifenwerks

Literatur: Christian Eickhoff  und Franz Rietzsch: »Die Restaurierung der Boden-Orgel in Sambleben«, in: Uwe Pape: Monographien historischer Orgeln - Sambleben, Berlin 1978. Uwe Pape: »Zur Restaurierung der Orgel in Sambleben«, in: Zur Frage der Restaurierung der Boden-Orgel in Sambleben, in: Acta organologica, Bd. 22, S. 286–290. Uwe Pape: Materialien zur Orgelbaugeschichte, Folge 1: Zur Restaurierung der Orgel in Sambleben (S. 1–15), Johann Daniel Boden (S. 16–28), Die Boden-Orgel zu Sambleben (S. 29–32), Berlin 1987 (masch.). Uwe Pape: »Zur Geschichte der Bodenorgel in Sambleben«, in: Monographien historischer Orgeln 2 - Sambleben, Berlin 1978. Harald Vogel: »Sambleben«, in: Orgeln in Niedersachsen, hrsg. von Nicola Borger-Keweloh, Günther Laade und Harald Vogel, mit Beiträgen von Arnfried Edler, Peter Golon, Rüdiger Wilhelm und Karl Wurm, Bremen 1997 (ISBN 3-931 785-50-5), S. 258–259, 357.

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