Veranstalter:  Organisation: Ev.-luth. Dreieinigkeitsgemeinde Schöppenstedt
Ev.-luth. Kirchengemeinde Sambleben Rüdiger WilhelmPropsteikantor Julian Heider
Pastorentwete 2 Jasperallee 52An der Kirche 1
D-38173 Evessen D-38102 BraunschweigD-38170 Schöppenstedt
Fon: 05333-425 Fon: 0531-347281Fon: 05332-9680-58
E-Mail: evessen.pfa@lk-bs.de E-Mail: ruediger.wilhelm@lk-bs.deE-Mail: schoeppenstedt.pfa@lk-bs.de, Julian.Heider@lk-bs.de , Homepage:www.propstei-schoeppenstedt.dehttp://kirchenmusik-schoeppenstedt.de/


Foto: Prof. Dr. Reinhardt Menger

Foto: Prof. Dr. Reinhardt Menger

Konzerte 2019 an der Johann Daniel Boden-Orgel (erbaut um 1776),
38. Jahrgang

Pfingstmontag, 10. Juni, 17.00 Uhr

 Rüdiger Wilhelm (Braunschweig) - Orgel

 Kompositionen von Dieterich Buxtehude, Georg Dieterich Leyding, Johann Sebastian Bach und Conrad Friedrich Hurlebusch

 Rüdiger Wilhelm, 1951 geboren, studierte Kirchenmusik an der Westfälischen Landeskirchenmusikschule Herford und an der Folkwang-Hochschule in Essen. Seit 1979 ist er als hauptamtlicher Kirchenmusiker in Braunschweig tätig, seit 1991 zusätzlich auch als Orgelsachverständiger. Er hat als Herausgeber von Musik des 17. und 18. Jahrhunderts vielbeachtete Editionen vorgelegt und viele Schallplatten, CD- und Rundfunkaufnahmen durchgeführt. http://ruedigerwilhelm.de/

 Sonntag, 16. Juni, 17 Uhr

Julian Heider (Schöppenstedt) - Orgel

Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Georg Muffat, Johann Pachelbel und Philip Glass

 Julian Heider studierte von 2003 bis 2010 evangelische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hannover u.a. bei Prof. Pier Damiano Peretti, Jörg Ehrenfeuchter, LKMD Hans-Joachim Rolf und Prof. Frank Löhr. Im April 2010 schloss er dieses Studium mit dem Kirchenmusik-A-Examen ab. Ergänzende Studien bei Prof. Michael Radulescu und Prof. Ludger Lohmann runden seine Ausbildung ab. Heider war Kirchenmusiker in Hessisch Oldendorf und in Bad Münder. Seit April 2010 ist Julian Heider Propsteikantor in der Propstei Schöppenstedt. Zu Julian Heiders Repertoire an Orgelmusik zählen Werke aus allen Stilepochen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf Alter Musik, Barock und deutscher Romantik.

 Sonntag, 7. Juli, 17 Uhr

 Jan Katzschke (Neustadt am Rübenberge) - Orgel

  Kompositionen von Matthias Weckmann, Johann Krieger, Johann Kuhnau, Johann Sebastian Bach, Gottfried August Homilius und Joh. Ludwig Krebs

 Jan Katzschke (geb. 1972) stammt aus dem niedersächsischen Neustadt am Rübenberge. Nach dem Kirchenmusik- und Cembalostudium in Hannover und einer ersten Kantorenstelle im Erzgebirge begann er eine umfangreiche freischaffende Konzerttätigkeit als Organist, Cembalist und Dirigent. Gleich seine Debut-CD mit Cembalowerken von Matthias Weckmann wurde mit dem "Preis der Deutschen Schallplattenkitik" ausgezeichnet. Verpflichtungen als Solist und Kammermusiker führten ihn seitdem quer durch Deutschland und in zahlreiche weitere Länder Europas. 2005–2017 leitete er als Kantor der Dresdner Diakonissenhauskirche eine umfangreiche liturgische Arbeit mit monatlichen Bach-Kantaten.  Inzwischen lebt er wieder in seiner niedersächsischen Heimat, wo er u.a. mit der Gründung des Kammerchors Neustädter Land seine besondere Vorliebe für die Kirchenmusik J. S. Bachs weiter pflegt. Auch Sachsen ist er weiterhin eng verbunden: Er ist Präsidiumsmitglied der Gottfried-Silbermann-Gesellschaft Freiberg, Dozent für Orgel an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden und Leiter seines Ensembles Corona harmonica, mit dem er sich um die Musik des 17. Jahrhunderts rund um Heinrich Schütz bemüht. Seine Forschungen in diesem Bereich fanden ihren Niederschlag in mehreren Buchbeiträgen. 

 

 

Samblebener Orgelkonzerte im WEB: http://ruedigerwilhelm.de/sambl.html

 

Eintritt frei (Kollekte)

 Disposition der Joh. Daniel Boden-Orgel

Hauptclavier (I C, D–d3)

Oberclavier (II C, D–d3)

 Pedal (C, D–d1)

Principal 8 Fuß Zinn 
Heute: Weißenborn 1966
Principal 4 Fuß Zinn 
Heute: Weißenborn 1966
Posaune 16 Fuß Holz
Heute: Kupfer  (Weißenborn 1966)
Viola di Gamb 8 Fuß Zinn 
(C-H ursprunglich mit Principal 8 Fuss zusammengeführt,  heute neu, Naturguß, gedeckt, Weißenborn 1966)
Gedackt 8 Fuss, die grosse Octave ist von Holz, die übrigen von ZinnTrompeta 4 Fuß Holz 
Heute: Metall (Weißenborn 1966) 
Octave 4 Fuß ZinnFlauto traverso 8 Fuß von Holz Violon 16 Fuß Holz 
Heute: Subbaß 16 Fuß Holz (Weißenborn 1966) 
Quer Flöte 4 Fuß HolzWaldflöt 2 Fuß  MetallHeute zusätzlich: Oktave 8 Fuß (Weißenborn 1966) 
Hohl - Quinta 3 Fuß MetallQuinta 1 1/2 Fuß Zinn
Octave 2 Fuß ZinnSesquialter 2 fach (1/3 + 1/5 Fuß) Metall
Mixtur (3–)4 fach (2/3 Fuss) ZinnVox humana 8 Fuß Metall
(ursprünglich ab fis, C–f Weißenborn/Giesecke 1966)

Trompete 8 Fuss, die grosse Octave ist von Holz, die übrigen von ZinnEine vakante Schleife
2 Coppelregister
Heute: Ow - Hw (Weißenborn 1968),
           Hw - Pedal (Weißenborn 1966 als Trakturkoppel, ursprünglich Windkoppel)

Tremulant
(Fa. E. Hammer/OBM Franz Rietzsch 1976: Bocktremulant, wirkt aufs ganze Werk) 

3 Keilbälge mit Treteinrichtung, ein Keilbalg ist an den Ventus angeschlossen (1976) 

Winddruck 75 mm

Stimmton: a' = 453,7 Hz bei 18,5 Grad C
Jetzige Temperierung: Kirnberger III (seit 1980)
1993 Aufmessung des Manualpfeifenwerks

Literatur: Christian Eickhoff  und Franz Rietzsch: »Die Restaurierung der Boden-Orgel in Sambleben«, in: Uwe Pape: Monographien historischer Orgeln - Sambleben, Berlin 1978. Uwe Pape: »Zur Restaurierung der Orgel in Sambleben«, in: Zur Frage der Restaurierung der Boden-Orgel in Sambleben, in: Acta organologica, Bd. 22, S. 286–290. Uwe Pape: Materialien zur Orgelbaugeschichte, Folge 1: Zur Restaurierung der Orgel in Sambleben (S. 1–15), Johann Daniel Boden (S. 16–28), Die Boden-Orgel zu Sambleben (S. 29–32), Berlin 1987 (masch.). Uwe Pape: »Zur Geschichte der Bodenorgel in Sambleben«, in: Monographien historischer Orgeln 2 - Sambleben, Berlin 1978. Harald Vogel: »Sambleben«, in: Orgeln in Niedersachsen, hrsg. von Nicola Borger-Keweloh, Günther Laade und Harald Vogel, mit Beiträgen von Arnfried Edler, Peter Golon, Rüdiger Wilhelm und Karl Wurm, Bremen 1997 (ISBN 3-931 785-50-5), S. 258–259, 357.

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